Freizeit

Freizeitgestaltung an der Landesschule

Hören viele Lehrgangsteilnehmer den Namen Eisenhüttenstadt, denken sie schon im Vorfeld an die Zeit des Tages, welche ihnen nach dem Unterricht zur Verfügung steht. Dann kann der Schnellschluss "Nix los!" kommen.

Aber genau das muss nicht sein. Die Landesschule in Eisenhüttenstadt liegt nicht unbedingt in einer Stadt mit Hauptstadtcharakter, jedoch können auch hier einige interessante Aktivitäten unternommen werden. Dazu gibt es allein an der Schule schon zahlreiche Möglichkeiten, die gern in Anspruch genommen werden können. So ist mit einem Fitnessraum, Volleyball- und Sportplätzen, Tischtennis und Billard, einer Sauna, einem Fahrradverleih sowie Freizeit- und Fernsehräumen vieles für eine aktive Freizeitgestaltung vorbereitet.

GrillenNeues Fenster: Bild vergrößernGrillplatz 1 ©LSTE 

Mit dem modernisierten Internetzugang haben alle Lehrgangsteilnehmer in der Unterkunft jetzt kostenfrei die Möglichkeit sich mit dem World Wide Web zu verbinden. Teilnehmern ohne persönliche Technik stehen zwei Internetarbeitsplätze im Fernseh- und Aufenthaltsraum der U3 zur Verfügung. Die Internettickets erhalten Sie an der Rezeption.

 

Interessantes in der Stahlstadt

Ebenso ist Eisenhüttenstadt interessanter als ihr Ruf. Nicht nur Kino, Theater oder einige Bars können für kulturelle Abwechslung sorgen. Auch eine Vielzahl von anderen Betätigungen sind möglich, die dem Wohle von Körper und Geist dienen. Das Naherholungsgebiet "Insel" lädt zu einem Spaziergang mit Besuch im Tiergehege ein. Das darauf sich befindende Inselbad zum Sonnen, Schwimmen, Planschen und Saunieren oder man dreht auf der "Insel", beim Joggen oder Spazieren, einfach gemütlich seine Runden.

Im Dokumentationszentrum "Alltagskultur der DDR", lässt sich eine Menge über die Geschichte und das Leben in der DDR in Erfahrung bringen. Ebenso lohnt sich ein Besuch im historischen Ortsteil, dem schon über 750 jährigen, Fürstenberg. Zehn Minuten Fußmarsch, von der LSTE, bereiten auf das Bummeln durch die gemütlichen Altstadtgassen vor. Das dort ansässige Heimatmuseum erzählt eine ganze Menge über die Geschichte von Eisenhüttenstadt und Umgebung.

NeuzelleNeues Fenster: Bild vergrößernNeuzelle - Klosterkirche ©LSTE

Ein besonderes Highlight und MUSS für jeden Feuerwehrmann ist ebenfalls in Fürstenberg zu finden: das Feuerwehrmuseum. Die dort exponierte Sammlung ist durch Initiativen engagierter Fürstenberger Feuerwehrleute zusammengetragen worden, und genießt, nicht zuletzt durch sie, einen deutschlandweit sehr guten Ruf. Mit der Sammlung begann man bereits nach dem zweiten Weltkrieg. Im Jahr 1992 wurde das Museum in seiner jetzigen Form eröffnet und beherbergt Ausstellungsstücke des Feuerlöschwesens vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Eindrucksvoll sind die Löschfahrzeuge mit ihren imposanten Leiteraufbauten.

Neben den normalen Öffnungszeiten:

Dienstag - Freitag    10.00-16.00 Uhr

Samstag - Sonntag 13.00-16.00 Uhr

gibt es ein spezielles Angebot für Lehrgangsteilnehmer der LSTE. Nach Voranmeldung ist es möglich das Museum

Mittwoch nach 17.00 Uhr

zu besuchen. Die Mindestbesucherzahl sollte 5 Personen nicht unterschreiten. Der Eintrittspreis beträgt dann 1,50 Euro/Person. Interessenten melden sich bitte jeweils bis dienstags an der Rezeption der LSTE bei Frau Steinborn oder Frau Richter.

 

Eisenhüttenstadts Umgebung

NeuzelleNeues Fenster: Bild vergrößernNeuzelle - Klosterkirche ©LSTE

NeuzelleNeues Fenster: Bild vergrößernNeuzelle - Klosterkirche ©LSTE

Auch die nähere Umgebung von Eisenhüttenstadt lockt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.
So ist das Barockwunder Brandenburgs, die Klosteranlage in Neuzelle, ein Muss für jeden Lehrgangsteilnehmer. Ob man sich stündlich mit dem Zug nach Neuzelle begibt, oder einfach das Auto nutzt, bleibt nicht unbedingt ohne Bedeutung. Die Region südlich von Eisenhüttenstadt ist nämlich auch für ihre Bierspezialitäten und das Bierbad bekannt. Des Weiteren lohnt sich ein Abstecher an die Mündung von Oder und Neiße nach Ratzdorf, ein Ort der während des Oderhochwassers 1997 "berühmt" wurde. Wer nur sportlich entspannen möchte; kann dies im Amt Neuzelle ebenfalls machen. Unternehmen Sie einfach eine Radtour durch die idyllischen Ortschaften.

Aber auch westlich von Eisenhüttenstadt ist Vieles zu entdecken. In dieser Himmelsrichtung befindet sich das wunderschöne Schlaubetal . Zahlreiche Besucher wissen jährlich, wie man sich zwischen Müllroser See und Wirchensee, bei zahlreichen Aktivitäten, entspannen kann. Ob Radfahren, Baden, Schlemmen oder Wandern, vieles kann im idyllischen Schlaubetal und an seinen zahlreichen historischen Wassermühlen unternommen und entdeckt werden. Besonders das technische Denkmal der Ragower Wassermühle , wird das Interesse von Technikfreaks wecken.

Nördlich von Eisenhüttenstadt befindet sich das Amt Brieskow-Finkenheerd . Im Jahre 1997 wurde es durch das verheerende Oderhochwasser weltweit bekannt. Noch heute sind die zahlreichen Wunden, in den scheinbar unendlichen Weiten der Ziltendorfer Niederung zu bestaunen. Aber nicht nur Wiesen locken in die ehemalige Tagebau- Region. So kann hier ein Tagebau Lehrpfad begangen werden, der Friedrich Wilhelm Kanal, mit dem Treidelkahn, beschifft werden oder ein japanischer Garten bestaunt werden. Nach den großen Anstrengungen sorgen dann gerne die ortsansässige Oderfischerei und zahlreiche Gastronomen, mit vielen Leckereien, für das leibliche Wohl.

 Die Nachbarstädte von Eisenhüttenstadt locken auch mit vielen Angeboten zur Freizeit Gestaltung. So lohnt sich beispielsweise ein Ausflug in das südlich gelegene Guben, um die alte Industriestadt zu entdecken, das Plastinarium von Gunther van Hagens zu Besuchen oder einen Abstecher über die Neiße, nach Gubin zu machen.

Im westlichen Beeskow, macht vor allem das Bummeln Spaß. Das historische Städtchen lädt geradezu ein. Idyllisch, direkt an der Spree gelegen gibt es nicht nur auf seiner Burg etwas zu sehen.

Das in nördlicher Nachbarschaft liegende Frankfurt (Oder) entwickelt sich momentan zur Solarstadt, zahlreiche Unternehmen siedeln sich an. Aber auch andere Besonderheiten sind in Frankfurt zu sehen. So die Marienkirche, die ihre historischen Fenster, welche nach dem zweiten Weltkrieg nach Russland gelangten, wieder bekommt. Die historische Konzerthalle, die Uferpromenade der Oder, die polnische Nachbarstadt Słubice, die Altstadtensembles und natürlich die Europa Universität Viadrina mit ihren 5000 Studenten aus über 50 Nationen. An ihr werden auch öffentliche Vorlesungen angeboten, die auf reges Interesse stoßen.

Die Nachbarstädte Eisenhüttenstadts, sind mit dem Auto sehr gut und schnell (weniger als eine halbe Stunde) erreichbar. Auch die Bahn bietet sehr gute Anschlussmöglichkeiten. Von der Schule aus, ist der Bahnhof bequem zu Fuß in zehn Minuten zu erreichen. Von dort geht es in Richtung Cottbus stündlich. In Richtung Frankfurt (Oder), Berlin, Potsdam sogar halbstündlich. Das Zentrum der deutschen Hauptstadt ist in anderthalb Stunden erreicht, die Landeshauptstadt Potsdam in etwa zwei. Damit ist Eisenhüttenstadt vielleicht keine Stadt mit Hauptstadtcharakter, aber eine in einer Hauptstadtregion, mit wirklicher Hauptstadtnähe. Natürlich stehen ihnen für Fragen zur Freizeitgestaltung auch gern die Mitarbeiter der LSTE zur Verfügung.

 

Letzte Aktualisierung: 06.12.2016