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Grundlagenschulung zur Zivilen Alarmplanung

- Erschienen am 05.02.2026

Am 2. und 3. Februar 2026 fand die erste umfassende Grundlagenschulung zur Zivilen Alarmplanung im Land Brandenburg statt, die sich an Alarmkalenderbeauftragte aus nachgeordneten Behörden des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK), aus anderen Ministerien und aus den Landkreisen wandte.
Ziel der Veranstaltung war es, die Teilnehmer in die wesentlichen Konzepte und Verfahren der zivilen Alarmplanung einzuführen, um im Falle eines militärischen Spannungsfalles schnell und effizient reagieren zu können. Die zivile Alarmplanung ist ein wesentlicher Bestandteil der Zivilen Verteidigung in Deutschland.
Sie umfasst die Festlegung von nichtmilitärischen Maßnahmen, die im Spannungs- oder Verteidigungsfall durch die zivile Verwaltung ergriffen werden, um die Bevölkerung, Infrastruktur und staatliche Funktionen zu schützen. Hierbei ist das primäre Ziel, die Staats- und Regierungsfunktionen aufrechtzuerhalten.
Der Lehrgang wurde von erfahrenen Experten der Landesschule und Technischen Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) in Zusammenarbeit mit den für die zivile Alarmplanung zuständigen Kollegen des MIK durchgeführt. Neben den theoretischen Inhalten beinhaltete der Lehrgang auch praktische Übungen, bei denen die Teilnehmer in Gruppen Szenarien durchspielten und Alarmpläne entwickelten.
Diese praktischen Übungen halfen den Teilnehmern, das Erlernte anzuwenden und eventuelle Schwachstellen in ihren eigenen Alarmplanungen zu identifizieren. Zudem wurden realistische Fallbeispiele durchgespielt, die zeigten, wie sich verschiedene Alarmsprüche in der Praxis auswirken können und welche Entscheidungen in bestimmten Krisensituationen getroffen werden müssen. Der Lehrgang wird in Zukunft regelmäßig von der Landesschule und Technischen Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) für die Alarmkalenderbeauftragten des Landes einschließlich der Kommunen angeboten werden.

Abbinder

Datum
05.02.2026